Michael Ballack: Der ewige Zweite?

Mai 18, 2009 von woelfel1

Alles begann im Jahr 2002: Nichtsahnend schritt der damals 25-Jährige seiner bis dahin wohl erfolgreichsten Saison entgegen; doch es sollte bekanntlich alles anders kommen.
Im Kampf um die deutsche Meisterschaft reichte es auf Grund einer 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg am letzten Spieltag lediglich für Rang zwei; mit einem Punkt Rückstand auf den deutschen Meister Borussia Dortmund. Ballack war noch einer der besseren Leverkusener Akteure in diesem Spiel, aber auch er konnte die Niederlage nicht abwenden. Dieser erste Schmerz sollte durch einen Sieg im DFB-Pokalfinale überwunden werden, doch auch hier schaute er am Ende in die Röhre und musste sich mit seinem Team dem FC Schalke 04 mit 2:4 geschlagen geben.
Der Rettungsanker für eine bis dato verkorkste Saison sollte der Champions League-Sieg gegen Real Madrid werden. Doch schon nach neun Minuten gingen die „Königlichen“ durch ein Tor von Raul in Führung. Lucio glich fünf Minuten später aus, aber der unwiderstehliche Zinedine Zidane stellte mit einem wunderbaren Schuss aus der Drehung kurz vor der Pause den alten Abstand wieder her. Der folgende Sturmlauf in den restlichen 45 Minuten brachte nichts mehr ein und zum dritten Mal binnen drei Wochen verließ Michael Ballack den Platz als Verlierer.
Als Hoffnungsträger der Nationalmannschaft, die er mit drei Toren im Qualifikationsspiel gegen Ukraine zur WM 2002 in Japan und Südkorea schoss, reiste Michael Ballack mit seinen Teamkollegen Oliver Neuville, Carsten Ramelow und Bernd Schneider zum Turnier. Mit den entscheidenden Treffern zum 1:0 gegen die USA und Südkorea ebnete Ballack den Weg ins Finale, das er tragischerweise wegen einer Gelb-Sperre verpasste, indem er aufopferungsvoll eine Großchance gegen die Südkoreaner zu Nichte machte. So musste der spätere All-Star-Spieler der WM die 0:2-Niederlage seiner Mannschaft gegen Brasilien tatenlos mit ansehen. Somit war für den gebbürtigen Görlitzer das Seuchenjahr 2002 perfekt, was gleichzeitig sein Image des „ewigen Zweiten“ hervorrief.
Zwar gab sich der 32-Jährige immer wieder kämpferisch nach verlorenen Titel-Duellen, doch sollte er auch in der Zukunft sein Image „pflegen“, zum Beispiel mit dem dritten Platz bei der WM 2006, sowie seinem Deja-vu-Jahr 2008, wo er neben der Niederlage im CL-Finale mit seinem neuen Klub FC Chelsea zusätzlich Zweiter in der englischen Meisterschaft sowie Vizeeuropameister wurde.
Wieder kein internationaler Titel für den smarten Ostdeutschen.
Doch als was muss man diese Titel interpretieren? Misserfolg, Pech oder gar Unvermögen?
Misserfolg kann man die Titel eigentlich nicht nennen, denn auch ein zweiter Platz ist aller Ehren wert, aber dabei steckt immer der bekannte Satz: „Der zweite Platz ist der erste Verlierer!“ im Hinterkopf eines jeden Fußballfans.
Weiterhin muss man betonen, dass Ballack auf nationaler Ebene beinahe alles gewonnen hat, was es zu gewinnen gibt: Vierfacher deutscher Meister, dreifacher Pokalsieger, FA-Cup Sieger sowie englischer und deutscher Ligapokalsieger. Diese Masse an Titeln können nicht viele Fußballer aufweisen, aber meistens auch nicht die Reihe von Silbermedaillen…
Auch mit persönlichen Titeln hat der deutsche Nationalmannschaftskapitän im Laufe seiner Karriere nicht gegeizt, immerhin war der „kleine Kaiser“, wie er zu Chemnitzer Zeiten genannt wurde, dreimal deutscher Fußballer des Jahres (nur der Kaiser höchst persönlich hat mit vier Titeln mehr aufzuweisen) und war in den All-Star-Teams der WM 2002 & 2006 sowie EM 2004 & 2008. Alles Auszeichnungen, die sein „Verlierer-Image“ aufpolieren.
Trotz dieser Erfolge bemängeln Kritiker das Fehlen eines internationalen Titels. Die Chancen für den 32-Jährigen stehen auch in Zukunft noch gut, auch wenn Ballack beim FC Chelsea mittlerweile etwas zum Mitläufer verkommen ist, der im Schatten der großen Mittelfeldstars wie Frank Lampard, Joe Cole oder Mikael Essien steht. Er ist nicht mehr der Mann für die entscheidenden Tore, aber zur Zeit der einzige Deutsche, der bei einem internationalen Top-Klub Stammspieler ist und daher einen immensen Stellenwert für die deutsche Elf hat.
Das der Chelsea-Akteur zugleich ein polarisierender Spieler ist, steht außer Frage, was auch die Ohrfeige von Lukas Podolski an ihm, die andauernden Querelen im Nationalteam oder die Diskussion über seine Spielweise zeigen.
So ist es Pech, aber vielleicht auch ein wenig Unvermögen, dass bei den entscheidenden Gegentoren im WM-Halbfinale 2006 gegen Italien und im CL-Halbfinale 2009 gegen Barcelona ausgerechnet Michael Ballack vor dem Schützen steht und sich beide Male wegdreht. Wie wäre die Sicht von ihm hätte er sich zweimal mit voller Wucht in die Schüsse geworfen und das Gegentor verhindert? Würden dann seine unglaublichen 12, 06 Kilometer, die er gegen den FCB gerannt ist nicht so einfach unter den Tisch gekehrt werden?
Schlussendlich muss man sagen, dass Ballacks Zeit noch nicht abgelaufen ist, was seine Vertragsverlängerung beim Londoner Spitzenklub verdeutlicht. Hier hat er in Zukunft die Möglichkeit den CL-Pokal zu ergattern. Etwas schwieriger wird das schon für Deutschland, da die WM 2010 wohl sein letztes Turnier werden wird.
Will Ballack den Karrieremakel des „ewigen Zweiten“ endlich loswerden, muss ihm mit Deutschland oder im Verein der Coup gelingen. Zumindest für den ersten Titel ist ihm dabei die Unterstützung aller Deutschen gesichert.

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VfL Wolfsburg: Überraschung der Saison

Mai 21, 2008 von woelfel1

Die Manager des VW Konzern in Wolfsburg dürften dieser Tage ein breites Grinsen im Gesicht haben. Mit Teammanager Felix Magath und großen Investitionen des Sponsors wurde in der Bundesliga Saison 2007/08 endlich der seit langem ersehnte Platz im internationalen Geschäft erreicht. Der gebürtige Aschaffenburger Magath hat es geschafft aus einer grauen Maus eine Mannschaft zu formen, die durchaus ansehnlichen Fußball spielt. Mit 18 Neuverpflichtungen und 22 Abgängen hat er vor der Saison für einen gewaltigen Umbruch bei den Wölfen gesorgt. Weiterhin ging man mit einem 36- Mann Kader in die Saison.

Die Auswirkungen: Lediglich Tabellenplatz Elf nach der Hinrunde und das Team hat höchstens in Ansätzen ihr Können bewiesen. Dies hat sich jedoch in der Rückrunde geändert, nach der die Wölfe noch auf den fünften Tabellenplatz gesprungen sind. Das hatte man hauptsächlich einer herausragenden zweiten Halbserie zu verdanken, wo man 34 Punkte eingefahren hat. Zum Vergleich der Meister FC Bayern München erzielte 40 Zähler. Somit wird man nächstes Jahr im Uefa-Cup vertreten sein, was wiederum neue Spieler anlockt, wie zum Beispiel Zvjezdan Misimovic (1. FC Nürnberg) oder Cristian Zaccardo (US Palermo). Ein weiterer Spieler, der internationale Klasse hat und bald das grün-weiße Dress überstreifen könnte, ist Andrea Barzagli, der ebenfalls für Palermo spielt. Zwei italienische Weltmeister an Land zu ziehen, davon hat man vor der Saison höchstens geträumt.

Denn die beste Platzierung in den sieben Jahren zuvor ist der achte Platz gewesen. In den letzten beiden Jahren hat man sogar bis kurz vor Saisonende mit dem Abstieg zu kämpfen gehabt und hat zweimal in Folge den fünfzehnten Rang belegt. Doch mit „Quälix“ Magath ist frischer Wind aufgekommen und die Neueinkäufe Grafite, Christian Gentner, Diego Benaglio, Marcelinho, Marcel Schäfer, Ashkan Dejagah oder auch Edin Dzeko wussten zu überzeugen. Insbesondere der bullige Stürmer Grafite ist mit elf Saisontoren sehr gut in sein erstes VfL-Jahr gestartet. Ähnlich, wie sein bosnischer Sturmpartner Dzeko, der auf acht Treffer kommt. Der erst zur Rückrunde verpflichtete Schweizer Nationalkeeper Benaglio hat mit seinen Paraden einige Punkte für die Werksstadt gesichert. Bei den jungen Deutschen Gentner, Schäfer und Dejagah sind vor allem die Entwicklungen überraschend gewesen. Gentner hat davor beim VfB Stuttgart keine große Rolle gespielt und Schäfer hat lediglich Zweitligaerfahrung bei 1860 München gesammelt. Dejagah ist bei Hertha BSC Berlin auch häufig nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinausgekommen. Zwar ist er auch bei Wolfsburg nicht immer Stammspieler gewesen, doch immerhin ist er auf 31 Einsätze gekommen und erzielte acht Tore. Gentner (31 Einsätze) ist der stille Dirigent im Vfl-Mittelfeld und Schäfer (29 Einsätze) überzeugt mit seinem Offensivdrang (6 Tore).

Nun gilt es den Kader auszudünnen, sich punktuell zu verstärken und Bilanz zu ziehen über ein erfolgreiches Jahr. Vor allem im Fan-Bereich gibt es noch viele Verbesserungsmöglichkeiten. Dies zeigt der Zuschauerschnitt, der von 22400 im Vorjahr nur auf 24600 angestiegen ist. Wer Magath kennt, der weiß, dass sein Ziel daraus besteht den VfL Wolfsburg baldmöglichst in die Champions League zu führen und sie unter den Top Fünf der Liga zu etablieren.

Dann wird das 30000 Zuschauer fassende Stadion wohl endgültig aus den Nähten platzen.

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Das Abstiegsgespenst geht um

April 19, 2008 von woelfel1

Cottbus, Bielefeld, Rostock, Duisburg und Nürnberg. Nicht fußballbewanderte Personen würden sich fragen was diese Städte verbindet. Dabei ist es einfacher als man denkt: Das Quintett kämpft gegen den Abstieg aus der deutschen Fußball Bundesliga.

Auf die vier erstgenannten Teams haben viele Experten auch schon vor der Saison getippt, doch mit Nürnberg haben wohl nicht viele gerechnet. Wird der Club wieder zur Fahrstuhlmannschaft? Nachdem man sich eigentlich in der ersten Liga etabliert hatte.

Ähnlich sieht es bei den Arminen aus: Bei ihnen ist es das vierte Jahr ohne Unterbrechung in der höchsten Spielklasse, jedoch pendelte man zwischen Platz 12 und 13. Reicht es diesmal?

Während Cottbus vorige Saison dank einer starken Rückrunde den Nichtabstieg sicherte, sind der MSV Duisburg und Hansa Rostock gerade erst in das Fußball-Oberhaus aufgestiegen. Werden sie sich nach dem einjährigen Intermezzo wieder verabschieden?

Es stehen nur noch drei direkte Duelle zwischen den abstiegsbedrohten Teams an. Kein Raum für große Sprünge in der Abstiegszone. Die schwersten Restprogramme (s. unten) haben Cottbus, Rostock und Duisburg, die es mit jeweils drei Teams aus der oberen Tabellenhälfte zu tun haben werden. Ausgeglichen ist der Plan von Bielefeld. Das eindeutig Leichteste hingegen hat aber der 1. FC Nürnberg. Zu Hause gegen Bielefeld und Duisburg müssen drei Punkte her und die Auswärtsspiele in Dortmund und Berlin sind keine der unlösbaren Sorte.

Überhaupt besitzt der Club trotz des zur Zeit letzten Tabellenplatzes die größte Qualität unter den Abstiegskandidaten mit Koller, Misimovic, Pinola, Vittek und Wolf stehen herausragende Spieler in ihren Reihen, die zeitweise jedoch deutlich unter Form spielen.

Für Energie Cottbus spricht die Form: Vier Siege aus den letzten sechs Spielen sind ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz. Mit einem Sieg am 26. April gegen Rostock könnte man bereits einen Grundstein Richtung Klassenerhalt legen. Doch ob das von ausländischen Spielern bestimmte Team an einem Strang zieht, bleibt abzuwarten.

Mit zwei Siegen aus den letzten drei Spielen zeigt die Formkurve bei Arminia Bielefeld ebenfalls nach oben. Zuvor konnte man jedoch neun Spiele in Serie nicht gewinnen.

Die Zebras aus Duisburg wären ohne ihre Überraschungssiege in Bremen und Hamburg wohl jetzt schon ohne jegliche Chance auf den Erhalt der Klasse. Es besteht noch ein Strohhalm zur Rettung, doch das Team ist individuell zu schwach. Wie bei Cottbus kommt kein Feldspieler auf eine Note drei oder besser beim Fachmagazin Kicker. Bei Rostock (Rathgeb) und Bielefeld (Mijatovic) ist es immerhin einer. Bei Nürnberg (Kluge, Wolf, Galasek und Misimovic) gleich vier!

Fazit: Nürnberg dürfte trotz der schlechtesten Ausgangslage die Klasse halten. Zwischen Cottbus und Bielefeld wird es ein Ringen um jeden Punkt. In Rostock und Duisburg können dagegen schon so langsam, aber sicher die Planungen für die zweite Bundesliga beginnen.

 

Die Restprogramme:

14. Energie Cottbus (29 Punkte / 30:48 Tore)               15. Arminia Bielefeld (28/ 27:52)

(H) Hansa Rostock                                                       (A) 1. FC Nürnberg

(A) Werder Bremen                                                      (H) VfL Bochum

(A) Karlsruher SC                                                         (A) FC Bayern München

(H) Hamburger SV                                                        (H) Borussia Dortmund

(A) Hannover 96                                                           (A) VfB Stuttgart

 

16. Hansa Rostock(27/ 25:41)   17. MSV Duisburg(25/ 28:43)  18. 1. FC Nürnberg(23/ 30:46)

(A) Energie Cottbus                   (A) VfL Bochum                       (H) Arminia Bielefeld

(H) Hamburger SV                    (H) Bayer Leverkusen               (A) Borussia Dortmund

(A) Hannover 96                        (A) 1. FC Nürnberg                 (H) MSV Duisburg

(H) Bayer Leverkusen                (H) Bayern München                (A) Hertha BSC Berlin

(A) VfL Bochum                         (A) Eintracht Frankfurt             (H) FC Schalke 04

 

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Verspielt Bremen den CL Platz?

März 7, 2008 von woelfel1

Quantität ist nicht gleich Qualität. Diese Aussage passt zur Zeit für den SV Werder Bremen wie die Faust aufs Auge. Dies bestätigt auch Trainer Thomas Schaaf : “Wir betreiben unheimlich großen Aufwand und haben keinen Ertrag.“

Vor allem im Bereich der Chancenverwertung hapert es beim Tabellenvierten in letzter Zeit immer häufiger. Ob Markus Rosenberg, Hugo Almeida, Boubacar Sanogo oder der lange Verletzte Ivan Klasnic alle Stürmer enttäuschten mehr als einmal in der zweiten Saisonhälfte. Die beiden größten Problemfälle sind hierbei wohl Hugo Almeida und Boubacar Sanogo. Hugo Almeida verpasste wegen einer Rotsperre die ersten beiden Rückrundenspiele und fand danach nicht zu seiner Form. Wohingegen der Ivorer Sanogo beim Africa-Cup weilte und deshalb bisher nicht seine Treffsicherheit aus der Hinrunde findet, wo er noch sieben Treffer erzielte. Der Schwede Rosenberg konnte immerhin vier Rückrundentore markieren und wirkt stets engagiert, ist aber häufig zu fahrlässig mit seinen Chancen. Damit hat Klasnic eigentlich kein Problem. Der Publikumsliebling ist genauso bemüht, jedoch ist er nach der langen Pause einfach noch nicht bei hundert Prozent. Vorne läuft es nicht und hinten ist man zu anfällig. Die Probleme in der Defensive sind bekannt, wenn es zusätzlich weiter in der sonst verlässlichen Offensive nicht läuft, fährt man Gefahr weiter abzustürzen.

So steht man nach dem 25. Spieltag und einem ernüchternden 1:1 gegen Arminia Bielefeld auf dem vierten Tabellenrang und damit erstmals seit dem achten Spieltag nicht auf einem  Platz, der für den Start in der Champions League berechtigt. In der Rückrunde konnte Werder in acht Partien erst acht Zähler sammeln, was einen Schnitt von einem Zähler pro Spiel ergibt. Viel zu wenig für einen Verein der auch in der nächsten Saison in der Königsklasse mitmischen will.

Neben dem Problem mit der Torausbeute muss Werder in den kommenden Spielen disziplinierter auftreten. Bei der Pleite gegen Frankfurt kassierte Diego eine unnötige Rote Karte, nachdem er sich von Kyrgiakos provozieren ließ. Beim 3:6 – Debakel gegen Stuttgart war es Mertesacker, der den Platz wegen einer Notbremse vorzeitig verlassen musste.

Diese beiden Spieler bereiten dem Klub von der Weser jedoch noch andere Sorgen. Bei Diego reißen die Gerüchte um einen Transfer nach Spanien nicht ab, zeitweise meldeten spanische Medien den Transfer zu Real Madrid schon als perfekt. Bei Per Mertesacker steht ein Wechsel zum Rekordmeister aus München im Raum, wo bald der frühere Nationalcoach Jürgen Klinsmann die Fäden in der Hand hält. Mit „Klinsi“ erlebte Mertesacker das „Sommermärchen“ bei der WM 2006 und dem Werderaner wird ein gutes Verhältnis mit ihm nachgesagt.

Zur Zeit gibt es viele Gründe die die Bremer verzweifeln lassen. Somit liegt es an Trainer Thomas Schaaf seine Mannschaft wieder zusammen zu schweißen und aufzubauen. Zu viele Rückschläge musste sein Team in der letzten Zeit einstecken. Unglückliche Niederlagen in der Liga und das bittere Aus gegen die Glasgow Rangers im UEFA-Cup, wo die Torhüter den Unterschied ausmachten. Tim Wiese mit seinen zwei Patzern im Hinspiel im Negativen und Alan McGregor mit seiner Glanzleistung im Rückspiel im Positiven.

Da dürfte die Heimpartie am nächsten Samstag gegen den Tabellenletzten aus Duisburg gerade recht kommen. Die „Zebras“ kassierten schon 40 Gegentore. Rosenberg & Co. dürfte es freuen.

 

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